Ev. Kindertagesstätte Pusteblume

 

Mit dem Naturschutzbund unterwegs

Bereits zum zweiten Mal durften die großen und kleinen Pusteblumen dabeisein, als Erwin Mattegiet  und seine Kollegen vom Naturschutzbund Jungeulen auf der Lohe beringten.

 

Das Abenteuer war groß, besonders natürlich für die Kinder, die zum ersten Mal so kleine Eulen so nah betrachten und sogar anfassen konnten. Aber auch für die 'alten Hasen' unter uns gab es bei dieser Beringungsaktion spannende Erkenntnisse. Die Euleneier zum Beispiel: sie sind kleiner als ein gewöhnliches Hühnerei, was uns alle erstaunt hat. Denn die neu beringten Eulenbabies sind gerade erst sechs Wochen alt und wir können uns partout nicht vorstellen, wie die in ein so winziges Ei passen sollen? Die müssen wohl ganz schön gewachsen sein in den letzten sechs Wochen.

Mann, oh Mann! Da musste die Eulenmama sicher viele, viele Feldmäuse jagen, um die hungrigen Mäuler zu stopfen! Tja, und da sind wir beim nächsten super interessanten Punkt. Wer oder was ist das 'Gewölle'? Wir haben gelernt, dass Eulen ihre Beute sozusagen 'mit Haut und Haaren' verschlingen. Die unverdauleichen Teile, wie zum Beispiel Knochen, spucken sie später einfach wieder aus. Klingt eklig, riecht eklig und sieht auf den ersten Blick auch eklig aus. Aber genauer interessieren würde es uns doch... .

Herr Mattegiet ist ja nett und er hat uns eine Portion 'Gewölle' eingepackt. Im Kindergarten haben wir dann die festen Kleinteile rausgefischt, abgewaschen, sortiert und untersucht. Wow, was da alles zum Vorschein kam. Mit Hilfe unseres 'Eulenbuche' konnten wir die Knochen den entsprechenden Beutetieren zuordnen. Wir haben alles aufgeklebt und an unsere Infowand gehängt. Und: jetzt ist es auch nicht mehr eklig:-)

Danke für das tolle Erlebnis!