Ev. Kindertagesstätte Pusteblume

 

Fridolin das Wirbelhörnchen

Was ist das Tollste im Gruppenraum der Wirbelkinder? Wenn es uns bisher vielleicht noch nicht so klar war, dann wissen wir es seit diesem Winter ganz genau: das Tollste in der Wirbelgruppe ist das riesige Fenster hin zum Garten. Über dieses Fenster haben wir nämlich Fridolin kennengelernt und er gehört mittlerweile fest zu unserer Gruppe. Ach ja, Fridolin ist übrigens ein Eichhörnchen. Oder besser noch ein Wirbelhörnchen!

Fridolin hat rotbraunes Fell, einen langen buschigen Schwanz und er liebt Nüsse über alles. Deshalb haben wir ihm eine Futterstelle im Sandkasten direkt vor unserem großen Fenster gebaut. Dorthin legen wir regelmäßig große Nüsse, die Fridolin sich dann schnappt und leerfuttert. Es ist ganz erstaunlich, wie dieses Eichhörnchen, entschuldigung Wirbelhörnchen, ohne Werkzeug und ohne Nussknacker die harte Schale öffnen kann - aber es gelingt ihm immer wieder. Wir haben die leeren Schalen eingesammelt und festgestellt, dass Fridolin ein Loch in die Schale 'knabbert' und sich dann die Nuss herausholt. Also wir könnten das nicht so gut.!

Unser Wirbelhörnchen kann aber noch mehr. Es kann fantastisch klettern und durch die Büsche springen. So sind wir überhaupt erst auf Fridolin aufmerksam geworden. Auf den dünnsten Zweigen und sogar bei starkem Wind, wenn die Büsche und Bäume nur so wackelten, hopste er von Ast zu Ast. Ohne runter zu fallen und als ob das gar nichts wäre. Ganz schön mutig und ganz schön sportlich. Kein Wunder, dass regelmäßig alle Wirbelkinder mitsamt den Erzieherinnen Antje, Doris und Nadin an der Scheibe klebten um dieses spannende Spektakel zu beobachten!

So ist uns Fridolin mit den Wochen immer mehr ans Herz gewachsen. Wir haben uns auf Spurensuche begeben, haben uns seinen Lebensraum angeschaut und am Ende war er sogar mit Nikolausmütze in unserem Adventskalender. Natürlich nur als Spielfigur! Jedes Kind hat von Fridolin einen kleinen Engel bekommen, der es beschützt.

Dabei dürfen wir nicht vergessen zu erzählen, dass Fridolin uns immer wieder auch ein Briefchen schreibt, in dem er uns von sich erzählt oder kommentiert, was er von der anderen Seite der Fensterscheibe aus so beobachtet.

Mittlerweile haben wir neue Projekte begonnen aber Fridolin gehört weiterhin zu uns und wird nicht vergessen.

Schauen Sie sich doch die Diashow an!